Dienstag, 15. März 2011

Schmerzen?

Mein Hund humpelt, der hat keine Schmerzen....

Samstag, 27. März 2010

Das arme Tier

Wie ich es liebe...die Besitzerin der Katze mit chronischem Schnupfen wartet bei jedem neuen Krankheitsschub, bis der Eiter nur so aus der Nase läuft, die stark verkrustet ist und die roten Augen nur so triefen. Jedes Mal aufs neue steht sie dann vor einem und fragt, ob der Schnupfen wirklich chronisch ist...und stöhnt und seufzt hervor, dass sie das Leid nicht ertragen kann, das arme Tier. Aber auf die Idee, vielleicht einfach direkt zu kommen, wenn die Katze mit der Schnupferei anfängt, auf die Idee ist sie bei dem ganzen Leiden und Ertragen müssen noch nicht gekommen. Dann könnte man ja auch nicht stöhnen, wie arm das Tier dran sei und vorallem, wie teuer! Und damit ist nicht teuer im Sinne von geliebt gemeint...

Samstag, 23. Januar 2010

Au weia....



Die Leute in Berlin sind eben extremst tierfreundlich und nehmen wirklich alles mit, was nicht bei drei auf den Bäumen ist....

Montag, 5. Oktober 2009

Kein Geld

Die Bemerkung, auf die wohl jeder behandelnde Tierarzt allergisch reagiert...KEIN GELD...kein Geld für eine dauerhafte Therapie, kein Geld für eine lebenswichtige Behandlung oder Operation, kein Geld für den Tierarzt, kein Geld für das Tier und überhaupt...kein Geld.

Letzten Freitag standen meine Kollegin und ich durch die finanziellen Schwierigkeiten vor zwei Besitzerinnen, die lieber ihren 2 Jährigen an Harngries mit der obligatorischen Harnröhrenverstopfung erkrankten Kater einschläfern lassen wollten, anstatt einen wirklich fairen Finanzierungsvorschlag von uns für die Behandlung anzunehmen. Einzige Begründung: Wir haben nur Hartz IV, Punkt. Das war alles, mehr wurde nicht gesagt. Man würde uns wohl behandeln lassen, aber nur bei einer 100%igen Garantie der Heilung. Haken an der Sache, auch Euthanasie kostet Geld, daher erfolgte prompt die Frage der Besitzerinnen, was denn wohl passieren würde, wenn sie den Kater einfach mit zum Sterben nach hause nehmen würden. Erst nach dem wir dies zwei Mal für inakzeptabel erklärten und nahe brachten, dass das Tier einen äußerst qualvollen Tod sterben würde und wir das nicht zulassen würden, wurde nicht weiter in die Richtung gefragt.

In solchen Momenten wünscht man sich eine Pflichtversicherung für Tiere, besonders im Zusammenhang mit Hartz IV, damit einem solche Situationen erspart bleiben.

Montag, 27. April 2009

Surftipps: Laufenten - Ein Ratgeber

Was man schon immer über Laufenten wissen wollte, liebevoll gesammelt und beschrieben auf dieser Website von Bjoern Clauss. Praktisch auch für Tierärzte, nicht nur wegen der vorgeschlagenen Dosierungen!

Mittwoch, 22. April 2009

Katzen....

schlafen eben an ganz speziellen Orten, auch in Brasilien!

Samstag, 7. März 2009

Sprechstundenerlebnisse

Nachmittagssprechstunde in einer Kleintierpraxis. Die Tierärztin bittet den nächsten Kunden herein, eine gut gekleidete normale Frau mit einem kleinen ängstlichen Mischling betritt das Sprechzimmer. Die Tierärztin stellt sich höflich vor und fragt die Frau nach ihrem Namen und dem Anliegen. Die Frau erwidert ihren Namen und schließt dann an:" Und der Hund ist XYZ und wir sind beide etwas verhaltensgestört" und lacht laut auf. Die Tierärztin fragt irritiert nach, wie sich das äußert und die Frau sagt "Ach, ich bin einfach ein bisschen verrückt und der Hund kommt aus Griechenland".


Und ab und an sitzt man ja auch mal selber beim Arzt und erlebt lustige Dinge, so geschehen vor zwei Wochen beim Zahnarzt. Eine ältere Dame betritt den Warteraum und geht zum Tresen. Dort wird sie begrüßt und gefragt, was für Beschwerden sie hätte. Ohne zu zögern sagt sie"Oh, vor allem die Hüfte macht mir Probleme! Besonders..." sie wird von der Sprechstundenhilfe unterbrochen, die versucht, darauf hinzuweisen, dass die Dame nun beim Zahnarzt sei. Daraufhin sagt die Patientin " Ja, das weiß ich doch. Aber die Hüfte...." und erzählt dann doch erstmal ihre Geschichte, während die Sprechstundenhilfe sich das Lachen kaum verkneifen kann. Ich hatte Glück und konnte mich hinter einer Lesezirkelzeitschrift vergraben und in Ruhe in mich hineinlachen.